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Eine Hommage an Manfred Krug

Datum:
22.10.2017
Ort:
StadtHalle
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Programm

Nach dem großen Erfolg des 2014 erschienenen Albums "Auserwählt" mit Uschi Brüning wollte Manfred Krug noch mal durchstarten. Sein Publikum feierte ihn in Konzerthallen überall in Deutschland. Krug plante zu seinem 80. Geburtstag am 8. Februar eine neue CD mit einer Auswahl von Lieblingsliedern aus dem eigenen Repertoire, von denen einige unter seinem Pseudonym Clemens Kerber entstanden waren. Dafür gab es neue Arrangements von Lutz Krajenski, der auch schon für Jasmin Tabatabai oder Roger Cicero gearbeitet hatte. Das Filmorchester Babelsberg spielte die Instrumentalparts ein, es fehlte nur noch Manfred Krug und seine Stimme. Doch am 21. Oktober starb er, die Aufnahmen blieben unfertig.
Eine Reihe Musiker, Sänger und Schauspieler entschlossen sich, gemeinsam mit dem Hamburger Label Künstlerhafen Manfred Krugs Arbeit zu vollenden. So wurde aus einer geplanten persönlichen Werkschau eines liebenswerten Kollegen eine Hommage an einen verlorenen Freund und Meister.

Krug ist so gegenwärtig wie nie
Alle Beteiligten haben sich in Krugs Welt begeben, die Gefühle hinter den Geschichten aufgespürt und ihre eigene Version je eines Manne-Krug-Songs erstellt. Man kann an den Interpretationen gut erkennen, wie sich der Zeitgeist verändert hat, was heute angesagter ist als zu Krugs Zeiten. Und gerade weil nichts mehr klingt wie bei Manfred Krug, tritt er hinter diesen Aufnahmen hervor und ist so gegenwärtig wie nie. Mehr kann man mit einer Hommage nicht erreichen.

Auf dem Album sind Freunde und Kollegen zu hören, wie sein Tatort-Partner Charles Brauer, der gemeinsam mit Bill Ramsey das berühmte "Lied mit einem Ton" ("One Note Samba") interpretiert. Axel Prahl singt "Wann, sag wann", Stefan Gwildis ist mit zwei Liedern dabei, Ulrich Tukur, Jan Plewka, Heinz-Rudolf Kunze, die Prinzen, Joy Fleming, Gunter Gabriel, Manfred Krugs Tochter Fanny Krug und natürlich seine langjährige musikalische Partnerin Uschi Brüning.

Dem Zeitgeist angepasst
Jan Josef Liefers hat eine moderne Version des Stückes "Sonntag" aufgenommen. Das Original war schneller, voller unbändiger Lebensfreude, schwang fast euphorisch in die Höhe, mit einem jubilierenden Mädchenchor als Kontrast zu Krugs sehr männlicher Ausstrahlung. Liefers hat das Stück zusammen mit dem Filmorchester Babelsberg dem Zeitgeist von heute angepasst, es klingt weicher, fast feminin, gesetzter und verinnerlichter. Unbändige Lebensfreude ist uns wohl heute etwas abhanden gekommen.
Alle Interpreten der CD geben ein Stück von sich selbst in den musikalischen Kosmos aus Swing, Bossa Nova, Chanson und Jazz, den Manfred Krug über viele Jahre erschuf. Dazu mussten sie auf die schon fertigen Playbacks für Manfred Krug singen – der hätte wahrscheinlich das Aufnahmestudio verlassen. Dann hätte es womöglich ein paar Jahre gedauert, bis sich jemand an eine Neuinterpretation der Lieder gewagt hätte.

Bald wird Fanny Krug wieder auf Tour gehen. Diesmal für ihren Vater, zusammen mit seiner langjährigen Duett-Partnerin Uschi Brüning (69), dem Liedermacher Thomas Putensen (57) und seinem Tatort-Partner Charles Brauer (81).

Quelle: GOLIATH Show & Promotion GmbH

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Saal 1 - Sonntag, 22. Oktober 2017 - 18:00 Uhr

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